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Diagnostik & Therapien

Wir bieten Ihnen neben klassischen auch spezielle diagnostische Verfahren an, sowie alternative und optimierte Behandlungsmethoden. Bei uns erhalten sie die klassische Basistherapie, haben darüber hinaus die Option, die für Sie bestmögliche Therapieform als Zusatzleistung zu erhalten. Unser Praxisteam steht Ihnen dabei jederzeit gern beratend zur Seite.

Nachfolgend laden wir Sie ein, zu einer virtuellen Reise durch Begriffe, Verfahren und eine Vielzahl von Behandlungsmethoden.

Ambulante Leistungen


Stationäre Leistungen

  • Arthroskopische Operationen am Schulter-, Knie- und Sprunggelenk
  • Umstellungsoperationen und Korrekturen an O- und X-Beinen
  • Korrektur von Fuß- und Zehenfehlstellungen Wirbelsäuleneingriffe
  • Endoprothetischer Gelenkersatz und Wechseloperationen an Hüft- und Kniegelenken

Die Akupunktur

Die Akupunktur ist ein wesentliches Standbein der traditionellen chinesischen Medizin. Seit einigen Jahren wird sie immer häufiger auch in der westlichen Medizin eingesetzt. Gerade bei orthopädischen Krankheitsbildern konnten mit dieser Behandlungsmethode große Erfolge erzielt werden. Dazu gehören beispielsweise der chronischen Halswirbelsäulenschmerz mit wiederkehrenden Muskelverspannungen oder auch chronische Beschwerden am Ellenbogengelenk und der Brustwirbelsäule.

Fachliche Expertise ist die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz der Akupunktur. Wir haben unser Fachwissen in China erworben und unsere Kenntnisse in den letzten Jahren durch eine Vielzahl von Anwendungen und Behandlungen vertieft.

Bildwandler gesteuerte lumbale Facetteninfiltration

Mit unserem mobilen, digitalen Röntgen-Bildverstärker (BV) können wir die Wirbelgelenke an der Lendenwirbelsäule exakt orten. Das erlaubt die präzise Injektion unterschiedlicher Wirkstoffe unmittelbar in die betroffenen Gelenke.

Einsatzgebiet:
Wir verwenden diese Methode bei Abnutzung (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke, den Facettensyndromen mit örtlichem Kreuzschmerz und Schmerzausstrahlung in die Beine. Darüber hinaus können wir mit den Daten des BV die schmerzauslösenden Gelenke an der Wirbelsäule deutlich besser identifizieren und zeitnah entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Bildwandler gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT)

Mit Hilfe des Bildwandlers (BV) erfolgt an der Wirbelsäule eine zielgenaue Platzierung der Injektion in unmittelbarer Nähe zur Nervenwurzel. Auf diese Weise lässt sich die Einspritzung der Medikamente erheblich präzisieren.

Einsatzgebiet:
Wir verwenden diese Verfahren bei einer vorliegenden Einengung des Wirbelkanals und der seitlichen Nervenkanäle, bei einem Bandscheibenvorfall mit einschießendem Beinschmerz oder bei wiederkehrende Schmerzsyndrome nach Bandscheibenoperationen.

Sakrale Infiltrationen

Sakrale Blockaden beziehungsweise sakrale Injektionen bieten sich besonders bei Bandscheibenvorfällen an. Sie haben sich auch bei der Behandlung von Nervenreizungen der unteren Lendenwirbelsäulenabschnitte bewährt, die aufgrund eines Engpass-Syndroms (Spinalkanalstenose) entstehen. Unter sterilen Bedingungen wird dafür über den Sakralkanal, auch als Kreuzbeinkanal bekannt, ein lang wirkendes örtliches Betäubungsmittel in den Wirbelkanal gegeben. Da wir uns an den anatomischen Landmarken orientieren, ist für die sakrale Infiltration keine Röntgendurchleuchtung notwendig. Nach der Injektion ruht der Patient auf dem Rücken liegend. Die Herzfrequenz, sowie der Sauerstoffgehalt des Blutes werden dabei fortlaufend überwacht. Abhängig von dem verwendeten Lokalanästhetikum (örtlichem Betäubungsmittel), kann es gelegentlich zu Gefühlsstörungen und Schwächegefühl in den Beinen kommen. Dieser Zustand ist aber nur vorübergehend. Er verschwindet nach Abklingen des Betäubungsmittels wieder. Das kann von einigen Minuten bis zu wenigen Stunden dauern; die schmerzlindernde Wirkung bleibt bestehen. Der schmerztherapeutische Effekt dieser Behandlung ist sehr gut und führt zu einem anhaltenden Rückgang der Nervenwurzelreizung.

Die sakrale Infiltration wird im Rahmen einer Sakralblockaden-Serie mehrfach wiederholt. Für den Heimweg nach jeder Injektion ist eine Begleitperson erforderlich.

Chirotherapie/ Manuelle Therapie/ Osteopathie

Bei der manuellen Therapie werden eingeschränkt bewegliche Gelenke durch mobilisierende oder manipulative Behandlungen wieder gelöst. Im Rahmen der mobilisierenden Behandlung nutzen wir sanfte und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen, um die Beweglichkeit wieder herzustellen. Die manipulierende Behandlung führt durch so genannte Impulse zu einer vollständigen Wiederherstellung der Beweglichkeit.

Diese Techniken sind dem Arzt vorbehalten. Manipulative Techniken an Extremitätengelenken, sowie mobilisierende Wirbelsäulentechniken können auch von entsprechend ausgebildeten nicht-ärztlichen Personen, beispielsweise Physiotherapeuten, durchgeführt werden.

Digitales Röntgen

Unseren Patienten bietet das digitale Röntgen erhebliche Vorteile:

  • Durch die sekundenschnelle Bildwiedergabe stehen Bilder sofort zur Verfügung, ein Entwickeln ist nicht mehr erforderlich. Das reduziert die Wartezeiten für die Patienten; Umwelt und Mitarbeiter werden geschont.
  • Zur deutlichen Verbesserung der Darstellungsqualität bearbeiten wir die Bilder digital nach. So lässt sich beispielsweise die Kontraststärke eines Bildes erhöhen. Der Computer bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, unklare Bildregionen zu vergrößern und zu verschärfen. Das führt zu einer verbesserten Sicherheit bei Befunden.
  • Die digitale Röntgenaufnahme steht an allen Rechnerarbeitsplätzen zur Verfügung und wird im digitalen Archiv gespeichert. Dadurch ist sie per Mausklick jederzeit sofort verfügbar. Die Röntgenbilder lassen sich auf Wunsch auf einer CD ROM speichern und können vom Patienten mitgenommen werden.
  • Röntgenaufnahmen sind in der orthopädischen Diagnostik unumgänglich. Wir vermeiden unnötige Aufnahmen. Speziell bei Kindern versuchen wir, ohne Röntgenuntersuchungen auszukommen. Sind sie dennoch erforderlich, ermöglicht es die moderne digitale Röntgenaufnahmetechnik, die Strahlenbelastung deutlich zu reduzieren.
Bei der digitalen Röntgenbildverarbeitung kann bei der Bilderstellung vollständig auf Chemikalien verzichtet werden. Stattdessen verwenden wir hochauflösende, digitale Röntgenaufnahmekassetten.

Dynamisches Podogramm (Fußdruckmessung)

Fußprobleme sind in der zivilisierten Welt ein häufiges Phänomen. Die kompetente, bestmögliche Versorgung mit Sohleneinlagen ist uns bei bestimmten Krankheitsbildern ein besonderes Anliegen. Der statische Abdruck eines Fußes allein, beispielsweise im Trittschaum, entspricht nicht mehr modernen Erkenntnissen. Daher führen wir eine computergestützte dynamische Druckmessung am Fuß durch. Damit ist es möglich, hochspezialisierte Einlagen mit individueller Passform bereitzustellen. Diese gewährleisten nicht nur die passive Fußbettung, sondern ermöglichen auch eine aktive Unterstützung des natürlichen Bewegungsablaufes.

Über eine Messfeldplatte erstellt ein Orthopädie-Techniker den dynamischen Abdruck des Fußes beim Gehen. Dafür ist in der Regel ein zusätzlicher Termin bei einem Techniker erforderlich. Unser Team ist Ihnen hierbei gerne behilflich.

Gangbildanalyse

Die Gangbildanalyse ist eine Ergänzung zum dynamischen Fußabdruck und wendet sich speziell an Sportler. Die Video-gestützte Bewegungsanalyse ermöglicht es, Fehlbewegungen innerhalb des Bewegungsablaufes zu enttarnen. Die Analyse und Auswertung der Informationen hilft uns, eine einseitige Belastungssituation oder ein verstecktes „Einknicken“ des Fußes im Bewegungsablauf darzustellen.

Aufbauend auf den gewonnenen Ergebnissen erfolgt dann eine gezielte Laufschuhberatung. In enger Zusammenarbeit von Orthopädie-Techniker und Orthopäden erfolgt im Einzelfall auch eine Sporteinlagenversorgung.

Fokussierte Stoßwellentherapie

Die extrakorporale fokussierte Stoßwellentherapie ist ein spezielles Verfahren zur punktgenauen Behandlung von Kalkschultern, Tennis- und Golfellenbogen sowie vom Fersensporn und Sehnenansatzbeschwerden. Dabei wird ein durch Mikrokristalle aufgebauter Schallimpuls durch eine bestimmte Anordnung der Kristalle in das Körpergewebe gelenkt und punktgenau fokussiert. Der Schallfokus wird je nach erforderlicher Gewebetiefe exakt auf die Verkalkung aufgebracht und erschüttert diese. Die Zerfallsprodukte der Kalkinsel sind so für die körpereigene Abwehr wieder greifbar und werden im Laufe von Wochen und Monaten abtransportiert.

  • Bei der Kalkschulter (Periarthritis calcarea, Tendinosis calcarea, Bursitis calcarea) steht eine stark schmerzhafte Entzündung des Schultergelenkes im Vordergrund. Diese wird von Kalkablagerungen begleitet oder sogar hervorgerufen. Die Patienten beklagen zum Teil unerträgliche Nachtschmerzen sowie ein Unvermögen, den Arm seitlich vom Körper abzuheben.
  • Beim Tennisellenbogen und beim Golfer-Ellenbogen finden wir chronische Knochenhautreizungen im Bereich der Muskelursprünge. Diese Erkrankung wird durch eine Überbeanspruchung der Sehnenursprünge ausgelöst. Typisch für den Tennis- und den Golfer-Ellenbogen ist ein ziehender Schmerz beim Schließen der Faust. Er strahlt vom Ellenbogen bis in die Hand aus oder auch bis in den Oberarm hinein.
  • Der Fersensporn ist ein krankhafter knöcherner Anbau unterhalb des Fersenbeins. Er führt insbesondere morgens zu einem kräftigen Belastungsschmerz. Häufig bestehen gleichzeitig Übergewicht und eine Fehlstellung der Füße, beispielsweise Senkfüße. Die Symptome werden teilweise auch durch eine Entzündung des Fußsohlensehnenansatzes hervorgerufen (Plantarfaszienreizung), bevor ein Fersensporn auf dem Röntgenbild erkennbar wird.

Im Rahmen von Studien werden auch weitere Krankheitsbilder wie Femurkopfnekrose, Osteochondrosis dissecans und Falschgelenkbildung nach Knochenbrüchen bereits mit der fokussierten Stoßwelle behandelt. Diebisherigen Ergebnisse sind viel versprechend.

Prognostische Größenbestimmung für Kinder (Bone-O-Matic©)

Mit Hilfe eines Röntgenbildes der kindlichen Hand, Daten der Eltern und einer speziellen Auswertungssoftware lässt sich die zu erwartende Körpergröße eines Kindes vor Beendigung des Wachstums errechnen.

Mit dieser speziellen Auswertung ist es auch möglich, das Skelettalter eines Kindes zu bestimmen. Diese exakte Bestimmung ist für zahlreiche orthopädische Therapieentscheidungen, beispielsweise bei der Korsettbehandlung, von großem Nutzen. Die Berechnung ist zeitaufwändig. Deshalb stehen die Ergebnisse der Messung erst einige Tage nach der Untersuchung zur Verfügung.

Hyaluron

Die Behandlung mit Hyaluron kommt bei Arthrose zum Einsatz und wird meist als Injektion in das Gelenk verabreicht. Unter Arthrose versteht man die Abnutzung der Gelenke. Sie tritt als ein natürlicher Prozess im Laufe eines Lebens oder als Folge von Unfällen auf. Knie- und Hüft- sowie Schultergelenke sind häufig davon betroffen. Im Laufe der Gelenknutzung schwindet die Gelenkknorpelschicht. Es kommt zu Rissen oder sogar größeren Knorpeldefekten. Häufig verlangsamt sich gleichzeitig die Produktion der Gelenkflüssigkeit und deren Zusammensetzung ändert sich. Dadurch wird die Ernährung des Knorpels verringert, was Bewegungseinschränkungen und Schmerzen zur Folge hat.

Die Behandlung:
In der Regel ist über einen Zeitraum von fünf Wochen wöchentlich eine Anwendung erforderlich. Durch den Einsatz hyaluronhaltiger Injektionen wird in dem betroffenen Gelenk ein positiver Wirkungskreislauf erzeugt. Die Anregung der Gelenkstoffwechsel-Prozesse wirkt schmerzlindernd und verbessert die Beweglichkeit. Die körpereigene Produktion von Gelenkflüssigkeit wird angeregt und gleichzeitig der verbliebene Restknorpel stabilisiert. Diese Stoffwechsel-gebundenen Prozesse brauchen Zeit. Die Wirkung tritt meist mit Verzögerung ein. Je nach Belastung müssen die Injektionen im Abstand von ein bis drei Jahren wiederholt werden.

Hydrojet (Druckstrahlmassage Liege)

Der Hydrojet wird bei muskulären Verspannungen, zur Schmerzlinderung bei chronischen Wirbelsäulensyndromen und akuten Schmerzen angewendet. Weitergehende Einsatzmöglichkeiten sind muskuläre Übermüdung, Überlastung mit Stress-Symptomen oder die sogenannte Fibromyalgie. Zentraler Ansatzpunkt der Hydrojettherapie ist die nachhaltige, tiefe Lockerung des übermäßig gespannten Bindegewebes.

Ziel ist die deutliche Schmerzlinderung durch die Entspannung des Bindegewebes und das Lösen muskulärer Verspannungen. Auf diese Weise lassen sich Fehl- und Schonhaltungen beseitigen.

Als positive Nebeneffekte der Hydrojet-Behandlung sind neben einer örtlichen Mehrdurchblutung, einer Steigerung des Stoffwechsels und einer Lockerung des Unterhautzellgewebes auch das Lösen von Narbengewebe zu beobachten. Darüber hinaus verbessert sich die Effizienz anschließender therapeutischer Maßnahmen, beispielsweise der Krankengymnastik oder manueller Therapien. Das allgemeine Wohlbefinden wird deutlich gesteigert.

Magnetfeldtherapie/ pulsierende Magnetfeldtherapie

Die biologischen Vorgänge des Körpers stehen in dichtem Zusammenhang mit elektrischen Reizen. Lebenswichtige Vorgänge in der Zelle hängen vom Sauerstoff und anderen magnetisierbaren energetischen Ladungsträgern ab. Wenn der Stoffwechsel der Zelle gestört ist, verschlechtert sich die Energieversorgung und Abbauprodukte häufen sich an.

Bei der Magnetfeldtherapie werden die Zellabläufe im Magnetfeld neu ausgerichtet, die inaktiven oder verlangsamten Zellen vitalisiert. Diese Vitalisierung macht auch die Behandlung von schlecht heilenden Knochenbrüchen oder Wundheilungsstörungen möglich.

Triggerpunkt Akupunktur

Kopfschmerzen und Schmerzen des Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen in der Bevölkerung. Nach internationaler Literatur können kleine Entzündungsherde in Muskeln die Ursache für chronische und therapieresistente Schmerzen sein. Diese Entzündungsherde nennt man Triggerpunkte.

Da der Mensch über 400 Muskeln hat, sind Triggerpunkte für viele der uns bekannten Schmerzerkrankungen allein oder zum Teil verantwortlich. Durch eine Umschaltung im Rückenmark wird der Schmerz vom Patienten in der Regel nicht im betroffenen Muskel selbst, sondern mehr oder weniger weit entfernt empfunden. Diagnose und Therapie werden dann oft fehlgeleitet, wenn am Ort des Schmerzes und nicht am Ort der Ursache, dem Triggerpunkt, behandelt wird.Die Behandlung mit Triggerpunkt-Akupunktur ist seit Jahrzehnten bekannt und basiert auf naturwissenschaftlichen Grundlagen. Die TriAS-Triggerpunkt-Akupunktur kombiniert bewährte Techniken mit einer neuen Behandlungsstrategie. Die Triggerpunkt-Auflösung zur Schmerzbehandlung ist dadurch sehr effektiv und besonders schonend für Patienten. Eine Analyse von 736 behandelten Patienten (2003 bis 2005) ergab eine gute bis sehr gute Besserung in ca. 80% der Fälle (*). Dieses Ergebnis ließ sich durch die Erhebungen von Behandlungsdaten aus vier zufällig ausgewählten Quartalen in den Folgejahren bestätigen.

Osteopathie

Die Osteopathie ist ein ganzheitliches, ärztliches Behandlungsverfahren aus den USA. Dort wird die Osteopathie begründet von Dr. Andrew Still seit dem Ende des 19. Jahrhunderts von einer zunehmenden Zahl Ärzte eingesetzt. Gesundheitliche Störungen werden auf Fehlfunktionen der Gelenke, Sehnen, Muskeln und auch Muskelhüllen sowie Fehlstellung der inneren Organe zurückgeführt und entsprechend behandelt. Methoden dafür sind zum Beispiel Counterstrain, myofasziales Release oder lymphatische Techniken. Die Osteopathie ist zeitaufwändig aufgrund der komplexen Behandlung mehrerer Körperbereiche.

Osteoporosediagnostik und Therapie

Die Osteoporose (krankhaft verminderter Mineralgehalt des Knochens) betrifft in Deutschland inzw. 4-6 Millionen Menschen, wovon 80% Frauen sind. Man muss davon ausgehen, dass jede dritte bis vierte Frau oberhalb des 50. Lebensjahres betroffen ist. Die Osteoporose bereitet in den seltensten Fällen Schmerzen. Unbeachtet und unbehandelt ist sie eine fortschreitende Krankheit, die zu einem Einsinken von Knochensubstanz (Sinterung) mit Verformung und schmerzhafter Fehlstatik der Wirbelsäule führen kann. Es kommt insbesondere zu gehäuften Wirbel- und Oberschenkelbrüchen, die regelmäßig eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen und monatelange Heilungsverläufe mit zum Teil bleibenden Beschwerden verursachen.

In unserer Osteoporose-Schwerpunkt-Praxis bieten wir umfassende Untersuchungen und Behandlungen der Osteoporose an: Neben der Befragung und klinischen Untersuchung erfolgt die Bestimmung Ihrer Knochendichte mittels Osteodensitometrie/ DEXA. Dieses Verfahren stellt im Gegensatz zur Messung am Fersenknochen oder den Messungen an der Hand den derzeitigen „Goldstandard“ der Fachgesellschaften dar. Sofern Ihr Knochendichte-Wert signifikant unter dem Durchschnitt Ihrer Altersgruppe liegt und Begleiterkrankungen vorliegen, sollte eine gezielte Blutdiagnostik Ihres Knochenstoffwechsels erfolgen, die dann in Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt eingeleitet wird. Durch eine Blutuntersuchung erkennen wir, ob bei Ihnen ein erhöhter Knochenabbau oder auch ein verminderter Knochenaufbau vorliegt oder ob andere Erkrankungen bestehen, die auch zu einer Osteoporose führen (z. B. Hormon und Stoffwechselstörungen). Ihr Knochendichte-Wert und Ergebnisse der Laboruntersuchungen sind richtungsweisend für die nachfolgende Behandlung. Neben Hinweisen zur osteoporosegerechten Ernährung einschließlich Nahrungsergänzung und entsprechender Lebensführung versorgen wir Sie mit speziellen Medikamenten. Die Wirkung dieser Therapie wird durch die regelmäßige Messung Ihrer Knochendichte kontrolliert. Sie bekommen das Ergebnis für Ihre Unterlagen und einen Kurzbrief für Ihren Hausarzt ausgehändigt.

RMS repetitive periphere Magnetstimulation (BioCon-1000 Pro)

Dieses Verfahren kommt bei Muskel- und Verspannungsschmerzen, bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen (inklusive Bandscheibenvorfällen), Gelenkschmerzen und Arthrosen sowie für den Aufbau und die Stärkung schwer trainierbarer Muskeln, beispielsweise nach Operationen oder Nervenblockaden, zum Einsatz.

Mit Hilfe sehr starker Magnetfelder (bis 1 Tesla) stimuliert die rPMS bestimmte Bereiche des Körpers. Dadurch entstehen im Körper Ströme, die zur Muskelkontraktion führen. Dies geschieht in einem sich wiederholenden Rhythmus, wodurch die Muskulatur spürbar trainiert wird. Zum anderen werden auch Blockaden beseitigt, die sich in den Nervenbahnen gebildet haben. Mit dieser Behandlungsform werden vor allem Muskeln erreicht, die schwer oder nicht zu trainieren sind, beispielsweise die tiefe Rückenmuskulatur. Die Wirbelsäule benötigt eine intakte kräftige Stützmuskulatur. Deren gezielte Stabilisierung trägt zur Reduzierung von Schmerzen bei. Zur muskulären Stabilisierung verschlissener Gelenke und zur Steigerung der Stoffwechselaktivität, lässt sich pRMS auch bei Arthrosen einsetzen.

Die Vorteile der Therapie liegen auf der Hand: Die Haut wird nicht direkt berührt, weshalb kein Entkleiden notwendig ist. Die Behandlung ist schmerzfrei und bietet einen schnellen Therapieerfolg mit langanhaltender Wirkung.

Opton-Lasertherapie (Tiefenlasertherapie)

Die Lasertherapie ist eine sportorthopädische Behandlung für entzündliche Erkrankungen der Schulter (Impingementsyndrom, Bizepssehnentendinitis), des Golf- und Tennisellenbogens, von Reizungen des Sehnenansatzgewebes und Schleimbeutelentzündungen. Darüber hinaus hilft der Laser, durch eine gezielte Triggerpunkttherapie chronische Muskelverhärtungssyndrome der Halswirbelsäule zu beheben. Bei der Lasertherapie wird Licht von hoher Dichte gezielt in das Körpergewebe eingeleitet. Die Behandlung ist schmerzarm. Gelegentlich kann es im behandelten Gebiet zu einem Wärmegefühl und Kribbeln kommen. Nebenwirkungen, wie Hautrötungen, können bei vorheriger Benutzung von Cremes oder Salben auftreten. Deshalb sollte das Therapiegebiet vor der Behandlung nicht eingecremt werden. Bei der Lasertherapie reagiert das Gewebe auf die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes. Die Energie des Laserstrahls wird je nach Gewebe (Sehnen, Muskeln oder Knochengewebe) zum Teil reflektiert, teilweise aber auch hindurch gelassen oder aufgenommen. Das setzt Prozesse in Bewegung, die zu einer Verbesserung der örtlichen Entzündungsabwehr sowie zur Abnahme des Entzündungsschmerzes führen.

Die positiven Auswirkungen der Lasertherapie:

  • Erhöhte Stoffwechselaktivität im Bereich der Sehnenansätze und Sehnenscheiden, d.h. schnellere Zellregeneration
  • Reduktion des Schmerzempfindens durch körpereigene Endorphine
  • Entzündungshemmung durch Stimulation von Abwehrzellen Die positiven Eigenschaften des Lasers werden von Profisportvereinen seit mehr als 20 Jahren zur Behandlung entzündlicher und traumatischer Veränderungen des Bewegungsapparates genutzt. Die schnelle Regeneration und Genesung bei Profisportlern ist letztlich auch ein Verdienst der sinnvoll eingesetzten Lasertherapie.

Orthomolekulare Schmerztherapie

Chronische Schmerz- und Erschöpfungszustände erfordern gezielte Maßnahmen. Wir setzen dafür eine mit speziellen Vitaminen angereicherte Infusionstherapie ein.

Vitamin B und C zeigen insbesondere bei Wirbelsäulen- und Knochenschmerzen sehr gute schmerzlindernde Eigenschaften. Vitamin B1 hemmt die Impulsübertragung in den Nervenleitungsbahnen (Axonen) und wirkt schmerzlindernd. Besonders bei chronischen Kopf- und Knochenschmerzen steigt dadurch die Schmerztoleranz. Vitamin B12 hat analgetische Eigenschaften und wirkt zuverlässig bei Wirbelsäulen- und Tumorschmerzen.

Ortoton Infusion

Diese Infusion verbessert insbesondere schmerzhafte Verspannungen im Bereich der Wirbelsäulenmuskulatur. Verhärtete Muskelstränge, sogenannte Myogelosen lösen sich, der Schmerz lässt nach. Die Infusion verabreichen wir im Abstand von wenigen Tagen in Dreier-Serien.

TENS-Therapie

Die Transkutane Elektrische Nerven Stimulation (TENS) ist eine elektromedizinische Therapie mit einem schwachen Wechselstrom in niedriger Frequenz. Über Elektroden werden die elektrischen Impulse auf die Hautoberfläche übertragen. Dafür platzieren wir in der Regel zwei Klebeelektroden in der Nähe oder unmittelbar über der schmerzenden Körperregion. Der Reiz selbst ist nicht schmerzhaft und kann allenfalls zu einem leichten Kribbelgefühl auf der Haut führen.

Ziel dieser Therapie ist es, die sensiblen, sogenannten afferenten Nervenbahnen, die der Schmerzleitung dienen, so zu beeinflussen, dass die Schmerzweiterleitung zum Gehirn herabgesetzt oder verhindert wird. Mit Hilfe der TENS-Therapie lässt sich die Schmerzschwelle heraufsetzen. Darüber hinaus werden absteigende hemmende Nervenbahnen stimuliert, um so Einfluss auf die Freisetzung von Endorphinen zu nehmen. Das TENS Gerät ist handlich und steht Ihnen für die häusliche Anwendung zwischen ein bis drei Monaten zur Verfügung.

Ultraschall Plus Therapie

Im Gegensatz zur regulären Ultraschalltherapie wird beim Ultraschall Plus ein kleinerer, hochfrequenter Schallkopf verwendet (3 mHz statt 0,8 mHz). Dadurch erzielen wir eine wesentlich höhere Energiedichte, was im Gewebe einen intensiven Therapieeffekt zur Folge hat. Die thermische und mechanische Wirkung der Ultraschall Plus Therapie erhöht die Mikrozirkulation des Blutes.

Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung der physiologischen Funktion einer gereizten Sehne, eines gezerrten Muskels oder eines entzündeten Schleimbeutels und damit eine deutliche Schmerzabnahme.

Ultraschall-(Säuglings-)Sonographie

Durch die Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke im Säuglingsalter, lassen sich ohne Röntgenstrahlen frühzeitig krankhafte Veränderungen des Hüftgelenkes (Hüftdysplasie, Hüftgelenksluxation) feststellen. Da die ersten drei Monate nach der Geburt die entscheidende Phase für ein mögliches Nachreifen des Hüftgelenkes sind, sollte diese Ultraschalluntersuchung bis zur 6. Lebenswoche durchgeführt werden.

Je frühzeitiger Hüftreifungsstörungen entdeckt und behandelt werden, desto besser ist die Chance einer Ausheilung ohne Operation. Die Untersuchung ist schmerzfrei und nicht strahlenbelastend.